Aktion “Hand in Hand” mit hoher Beteiligung

Bei der Aktion “Hand in Hand” heute Vormittag haben ca. 600 Kinder und 50 Erwachsene ihrem Unmut und ihrem Unverständnis darüber, dass die Stadt den Neubau der Okerbrücke Berkenbuschstr. mit einer Freigabe für Schwerlastverkehr plant, friedlich Ausdruck verliehen. Die Menschen haben den Rüninger Weg von der Grundschule fast bis zum Siekgraben hoch gesäumt, man konnte von einem Ende nicht zum anderen blicken.

Mit 17:30 SAT1 Regional und dem NDR waren zwei Kamerateams vor Ort, um über das Geschehen zu berichten. Sat1 wird den Beitrag heute in der Sendung und Morgen zum Download auf der Webseite haben, der NDR wird den Beitrag heute im Internet veröffentlichen. Ebenfalls anwesend waren die Braunschweiger Zeitung und der Braunschweig Report, um darüber zu berichten. Der Artikel in der BZ wird in der morgigen Ausgabe erscheinen, im BR voraussichtlich am Sonntag.

Nach dem Treffen der Bürgerinitiative gestern Abend, bei der ebenfalls wieder 60 Leute anwesend waren, ist dies ein weiterer Erfolg für unsere Sache. Es bleibt spannend, und es gilt abzuwarten, wie die politischen Entscheidungsträger weiter verfahren.

Hier ein paar Impressionen (Danke Anne!):

Artikel in der BZ

Die Braunschweiger Zeitung hat heute eine ganze Seite unserem Thema gewidmet. Der Hauptteil ist hier online:http://www.braunschweiger-zeitung.de/lokales/Braunschweig/buergerprotest-gegen-brueckenbau-id668480.html

Es lohnt sich, die Zeitung zu kaufen, es gibt noch einen ergänzenden Kommentar des Autors, eine weitere Spalte zu Unklarheiten bei der Finanzierung der Behelfsbrücke, und auch eine Umfeldkarte von Stöckheim mit den Schulen, den Kitas, und der Brücke.

Podiumsdiskussion voller Erfolg

Die Podiumsdiskussion gestern Abend war ein voller Erfolg. Alle Fraktionen des Planungs- und Umweltausschusses (PlUA) waren vertreten, Vertreter des Bezirksrates 211 waren ebenfalls zahlreich anwesend. Und das wichtigste, es waren trotz des guten Wetters mehr ca. 250 betroffene Bürgerinnen und Bürger anwesend! Von Seiten der Ratsfraktionen und der Verwaltung waren vertreten:

Frau Nicole Palm von der Ratsfraktion der SPD
Frau Gisela Ohnesorge von der Ratsfraktion der LINKEN
Herrn Reinhard Manlik von der Ratsfraktion der CDU
Herr Dr. Helmut Blöcker von der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen
Herrn Dr. Dr. Wolfgang Büchs von der Ratsfraktion der BIBS
Herrn Jens-Wolfhard Schicke-Uffmann von der Ratsfraktion der Piraten
Herr Wiegel vom Fachbereich Tiefbau und Verkehr der Stadt Braunschweig

Als erstes gab es eine kurze Zusammenfassung einiger Kritikpunkte aus Sicht der Bürgerinitiative an der jetzigen Planung vom Diskussionsleiter Herrn Schütz. Im Anschluss hat die Stadtverwaltung den bisherigen Planungsvorgang erläutert, gefolgt von einer Stellungnahme von jedem der Ratsfraktionsmitglieder. Hierbei wurde bereits deutlich, dass die Ratsmitglieder die Sorgen teilen und den Kritikpunkten größtenteils offen gegenüberstehen.

Hieraus entwickelte sich eine lebhafte, interessante und faire Diskussion, sowohl auf dem Podium als auch in Interaktion mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Für mich haben sich folgende wesentliche Aspekte ergeben:

  1. Die prinzipielle Problematik ist erkannt und akzeptiert, sowohl allgemein als auch speziell im Hinblick auf die Schul- und Kindergartenwege.
  2. Eine der Hauptforderungen der Bürgerinitiative, der Umsetzung eines Gesamtverkehrskonzeptes, wurde weitestgehend übereinstimmend von der Politik zugestimmt. Als Bürgerinitiative müssen wir hier am Ball bleiben, damit die derzeitige Planung schnellstmöglich entsprechend angepasst wird.
  3. Die Förderrichtlinien stammen aus dem sogenannten Entflechtungsgesetz. Die Forderung nach Freigabe der Tonnage und Geschwindigkeit sind nicht in den Richtlinien selber festgelegt, sondern in Erlassen, die die Förderrichtlinien ergänzen. Diese Erlasse in ihrer jetzigen Form sind über 10 Jahre alt und sollten in Frage gestellt werden. Sowohl von politischer Seite als auch von der Bürgerinitiative muss die Landespolitik hier gefordert werden.

Wir haben also das Ziel, das wir mit der Podiumsdiskussion verfolgt haben, erreicht. Wir konnten der Verwaltung und den Politikern unser Anliegen in einer professionellen Atmosphäre darlegen und einen Diskurs zwischen den Ratsmitgliedern, der Verwaltung und uns anstoßen. Jetzt müssen wir als Bürgerinnen und Bürger an der Sache und somit an den Entscheidungsträgern dran bleiben, so dass die Punkte, die wir aus dieser lebhaften Diskussion gewonnen haben, weiter getrieben werden.

Mit freundlicher Genehmigung von Radio Okerwelle 104.6 dürfen wir hier auch den Radiobeitrag von heute veröffentlichen: Bericht Radio Okerwelle Podiumsdiskussion.

Anbei noch Eindrücke von der Veranstaltung:

Ankündigung Podiumsdiskussion, auch in der Presse

Die Podiumsdiskussion wird heute (19.5.) in der BZ angekündigt.

Die Aktion “Hand in Hand” sowie eine Ankündigung der Podiumsdiskussion in der nB.

Ladet alle kräftig ein und bekundet Euer Interesse und Eure Bedenken bei der

Podiumsdiskussion der Bürgerinitiative Verkehrskonzept Stöckheimer Brückenneubau

Dienstag, 22. Mai, 19.30Uhr

Aula der Raabeschule Abt. Stöckheim, Siekgraben

Alle Fraktion haben ihre Beteiligung angekündigt.

Podiumsdiskussion am Dienstag, 22. Mai um 19.30, in der Aula der Raabeschule (Abt. Stöckheim)

Nachdem jetzt Zusagen aus den Fraktionen von BIBS, CDU, Grünen, Piraten und SPD eingetroffen sind, steht der Podiumsdiskussion nichts mehr im Weg! Sie findet am Dienstag, 22. Mai, um 19.30 findet in der Aula der Raabeschule Abt. Stöckheim im Siekgraben statt.

Die Bürgerinitiative ruft alle Bürgerinnen und Bürger aus den betroffenen Stadtteilen auf, trotz der kurzfristigen Terminbekanntgabe die Chance zu nutzen, sich über die Meinungen und Stellungnahmen der Fraktionen zu diesem für Stöckheim und die benachbarten Stadtteile wichtigen Thema zu informieren. Natürlich sind Fragen aus dem Publikum erwünscht und gewollt, damit betroffene Bürger(-innen) ihre Bedenken direkt adressieren können. Der Handzettel (Link) mit Infos und Einladung wird dieses Wochenende verteilt. Die Pressemitteilung ist ebenfalls rausgegangen.

Die Bürgerinitiative sucht noch kurzfristig Leute,die helfen, über das Himmelfahrtwochenende Handzettel zu verteilen. Wer noch nicht auf dem Emailverteiler der Bürgerinitiative ist und uns unterstützen möchte melde sich bitte per Email: .

“Hand in Hand gegen Schwerlastverkehr in Stöckheim” am 31. Mai, 11.00 Uhr

Die Aktion “Hand in Hand gegen Schwerlasttransporte in Stöckheim” steht, alle Stöckheimer Schulen und Kindergärten haben ihre Unterstützung zugesagt und machen mit! Die Aktion findet am 31. Mai um 11.00 Uhr statt und besteht aus einer Menschenkette, die an den Einrichtungen entlang der hauptsächlich betroffenen Straßen Siekgraben und Rüninger Weg gebildet wird. Desweiteren werden Bilder und Plakate gestaltet, die später den entsprechenden Entscheidungsträgern überreicht werden sollen.

Die zentrale Aussage zu dieser Veranstaltung:

Eine der Folgen der Freigabe für Schwerlastverkehr der Brücke Berkenbuschstraße für Stöckheim wäre die Gefährdung der Sicherheit auf den Schul- und Kindergartenwegen durch den Schwerlastverkehr: In den jetzigen Tempo-30-Zonen, vorbei an Schulen und Kindergärten, würden 40-Tonner fahren, die den Schul- bzw. Kinder­garten­weg unserer Kinder kreuzen und damit unsere Kinder gefährden.

Wir laden natürlich auch alle anderen betroffenen und interessierten Bürger herzlich ein, an dieser Aktion teilzunehmen!

Weitere Details können der Pressemitteilung der Bürgerinitiative und dem Anschreiben an die Eltern entnommen werden.

Anfragen an Mitglieder des PlUA sind raus

Die Anfragen an den Planungs- und Umweltausschuss PlUA, die wir auf dem letzten Treffen beschlossen haben, sind eben rausgegangen. Hier verlinkt eine Kopie des Dokumentes.

Wir haben um Antwort bis zum 29. Mai gebeten, so dass auf dem nächsten Treffen der Bürgerinitiative am 30. Mai die offen gebliebenen Fragen wie besprochen zur Anfrage an den PlUA auf verschiedene Leute verteilt werden können.

Herzliche Grüße,
Katja & Lutz

Der Verkehr rollt wieder – Behelfsbrücke wird diesen Freitag geöffnet

Früher als geplant rollt der Verkehr wieder durch Stöckheim und Rüningen

Pressemitteilung von Donnerstag, 3. Mai 2012
Stadt Braunschweig

Behelfsbrücke Berkenbuschstraße bereits ab Freitag, 4. Mai befahrbar

Braunschweig.
Die Okerbrücke Berkenbuschstraße zwischen Rüningen und Stöckheim steht ab Freitag, 4. Mai, vormittags wieder für den Verkehr zur Verfügung. Die Behelfsbrücke, die dort in den letzten Wochen errichtet wurde, kann aufgrund des schnellen Baufortschritts vier Wochen früher als vorgesehen für den Verkehr freigegeben werden. Ursprünglich war die Freigabe für Anfang Juni vorgesehen. Dadurch entspannt sich die Verkehrssituation vor allem für die Einwohner von Stöckheim und Rüningen.

Die Brücke ist für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht freigegeben. Zusätzlich können Fahrzeuge des landwirtschaftlichen Verkehrs sowie Busse der Verkehrs-AG das Bauwerk passieren. Die Fahrbahnbreite der Brücke beträgt sechs Meter, einseitig ist ein 1,75 m breiter Gehweg vorhanden.

http://www.presse-service.de/data.cfm/static/825425.html

Jetzt auch in der Braunschweiger Zeitung:

http://www.braunschweiger-zeitung.de/lokales/Braunschweig/behelfsbruecke-ist-ab-freitag-befahrbar-id653153.html