Ergebnisse Treffen 25. Juni 2012

 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse des Treffens vom 25. Juni

  • Positionspapier: Wird noch in folgenden Punkten von einem kleinen Team überarbeitet, um es dann veröffentlichen und an die Politik herantragen zu können:
    • Gesamtverkehrskonzept stärker hervorheben
    • Forderung einer technischen Tonnagebegrenzung  auf notwendigen innerörtlichen Verkehr.
      Begründungen:

      • Nur wenn die Brücke technisch begrenzt ist, kümmert sich die Stadt;
      • Verhinderung von offizieller Umleitungsstrecke der Autobahn;
    • Technische/bauliche oder andere Beschränkung auf diese Tonnage einfordern, um sicherzustellen, dass keine größeren Fahrzeuge queren
  • Lärmminderungsplan: http://www.ideen-gegen-laerm.de
    WICHTIG: Bringt hier alle Eure Ideen bald ein. Das ist nur noch bis zum 13.07. offen. Wichtig ist, dass die Sache einen Bezug zu störendem Lärm hat, also vor allem auf die Brücke und die Zufahrtsstraßen eingehen; Stichpunkte Zunahme von Verkehr (ist ja auch prognostiziert),  Schwerlastverkehr, Naturerholungsgebiet, etc.. Die Stadt sucht nach Projekten, die von Bürgern hier eingebracht wurden. Das ist ebenfalls eine Chance für uns.
  • Wiedervorlage Drucksache 15211/12 “Neubau der Okerbrücke im Zuge der Berkenbuschstraße” verschoben auf PlUA Sitzung am 5. September
  • Ideen für weitere Aktionen
    • Plakate als Aufsteller in den Vorgärten
    • Proteste
    • “Rekrutierung” neuer Ini-Mitglieder, z.B. Handzettel bei Einschulung oder auch Stand
    • Leserbriefe
  • Nächste Ini Treffen
    • 6. August
    • 3. September

“Ideen gegen Lärm”

Wie bereits auf dem gestrigen Treffen erläutert, erhebt die Stadt gerade Bürgerbeiträge zu Lärmbelästigungen im Braunschweiger Stadtgebiet. Diese können auch Online eingegeben werden, wenn man sich vorher registriert.

http://www.ideen-gegen-laerm.de/

Das ist recht schön gemacht, mit einer Kartendarstellung der bisherigen Beiträge, die man auch kommentieren kann, wenn man angemeldet ist.

Macht bitte reichlich Gebrauch davon und tragt Beiträge rund um die Brücke, Rüninger Weg, Siekgraben, Fischerbrücke etc. ein, und/oder kommentiert bestehende Einträge.

Kurz zwischendurch

Ein weiteres “gutes Beispiel“, das gegen die Brücke spricht. Danke dem Sender 🙂

Wie vielleicht ist das von der Podiumsdiskussion nicht mehr präsent, aber natürlich dürfen auch Gefahrengut-Transporter durch Stöckheim und über die Brücke, wenn sie denn steht …

Morgen (6.6.) um 15.00 PlUA im Rathaus, Großer Saal [Update]

Morgen (am 6.6.) tagt der Planungs- und Umweltausschuss im Rathaus im Großen Sitzungsaal. Über die Brücke wird nicht abgestimmt, aber es gibt zwei Anfragen bezüglich der Brücke, eine von der SPD, und eine von den Grünen.

Die Bürgerinitiative hat ebenfalls 2 Anfragen gestellt, beide sehr interessant:

  1. Darf Schwerlastverkehr durch reine Wohnbauflächen geleitet werden, wenn darüber hinaus die Straßen nicht als Trassen für überörtliche und örtliche Hauptverkehrsstraßen ausgewiesen sind? Diese Situation liegt in Stöckheim vor.  [Update] Der Flächennutzungsplan stellt die betroffenen Gebiete Stöckheims als Wohnbauflächen aus, siehe unter diesem Link der Stadt.
    Von einem Fachmann wissen wir nun schon mal Folgendes: Die genaue Form der Wohngebiete (reine (WR), allgemeine (WA), besondere (WB) Wohngebiete) muss im Bebauungsplan noch recherchiert werden. Das geht leider noch nicht per Internet, sondern dazu muss man zum Amt. Das Wohngebiet am Zoo z.B. ist ein “allgemeines Wohngebiet WA” und “genießt“ somit einen geringeren Schutzanspruch als ein reines Wohngebiet. [Update Ende]
  2. Uns wurde ein seinerzeit öffentliches Dokument von der Planung des Umbaus des Autobahnkreuzes A39-A391 vorgelegt. In der darin enthaltenen Verkehrsprognose (siehe S. 13 und S. 15), die auch einige andere Straßen neben dem Kreuz aufführt, werden für 2015/2020 für die Berkenbuschstr. 7000 KfZ mit einem Anteil von 5% LKW aufgeführt, also 350! Die Mühle hat ca. 100 An- und Abfahrten pro Tag, bleiben also immer 250 LKW pro Tag! Das sind ca. 15 mal so viele, wie in den Planungsunterlagen zur neuen Brücke stehen, wo ja 17 LKW pro Tag drin stehen. Und dort ist auch nur die Rede von 5800 KfZ, nicht von 7000!
    (Eine Anmerkung: Das PDF, dass oben zum Download verlinkt ist, ist gegenüber des Ursprungsdokumentes um einige Abbildungen gekürzt, weil es sonst sehr groß ist. Das Ursprungsdokument liegt natürlich vor und kann auf Anfrage per Email zugesendet werden.)

Ich weiß, es ist kurzfristig, aber wenn Ihr/Sie Lust und Zeit habt/haben, kommt vorbei und guckt Euch an, wie Lokalpolitik funktioniert. Ist auf alle Fälle interessant, und man kann schon mal das Stillsitzen für den Ernstfall üben 🙂

Medienecho auf die Aktion “Hand in Hand”

Hier ein kurzer Überblick über das Medienecho auf die Aktion “Hand in Hand gegen Schwerlastverkehr”:

Artikel in der Braunschweiger Zeitung

Internetbeitrag des NDR (nur befristet online)

Jetzt ist der Beitrag auch direkt verfügbar, hier klicken.
Fernsehbeitrag von SAT1
: Sendung von Donnerstag auswählen, darin ist der Beitrag.

Der Bericht im Braunschweig Report soll in der Sonntagsausgabe erscheinen.