Ergebnis der Abstimmung im PlUA

Der PlUA hat für die Vorlage der Verwaltung gestimmt.

Was das für uns bedeutet (außer das wir eine neue Brücke an neuer Stelle bekommen)? Wir dürfen trotz der Enttäuschung, die das bedeutet, stolz auf das sein, was wir für Stöckheim erreicht haben:

  • Wir haben in Stöckheim und darüber hinaus das Thema aufs Tablett gebracht.
  • Wir haben mit einer großen, stabilen Zahl an Leuten die Bürgerinitiative betrieben.
  • Als Ergebnis sind die Zufahrtsstraßen zu der Brücke auf 7.5T beschränkt.
  • Und wir haben alle tolle neue Leute kennengelernt und die Stöckheimer Gemeinschaft belebt.

Und daher möchten wir Euch allen, die Ihr tatkräftig mitgewirkt habt und uns unterstützt habt, ganz herzlich danken.

Wir werden sicherlich noch ein Treffen machen, um noch einmal abschließend die Lage zu bewerten und zu sehen, ob sich noch Anknüpfungspunkte ergeben. Allerdings erst im neuen Jahr, jetzt genießt erst einmal die kommenden Feiertage.

Kurze Zusammenfassung der Sondersitzung

Neben den geladenen Bezirksräten von Rüningen und Stöckheim sowie der Verwaltung waren noch einige Politiker des PlUA anwesend, und mit ca. 150 Anwohnern ein große Zahl Betroffener. Der PlUA (Planungs- und Umweltausschuss) entscheidet am morgigen Mittwoch ab 15.00 Uhr im Großen Saal im Rathaus über das weitere Vorgehen. Von daher war dies ja auch die optimale Gelegenheit, sich noch einmal den derzeitigen Planungsstand anzusehen sowie sich mit der Meinung der betroffenen Anwohner auseinanderzusetzen.

Die Verwaltung hat zunächst ihre Pläne vorgestellt. An der eigentlichen Bauwerksplanung gab es nur geringfügige Veränderungen (Details bei den Abwassergräben und den Fuß- und Radweges entlang der Oker). Die Brücke selbst ist nach wie vor weiter südlich an einer neuen Stelle geplant. Ein Verkehrskonzept unter Berücksichtigung der Fischerbrücke liegt nach wie vor nicht vor. Die sonstigen Neuigkeiten bezogen sich auf die Ergebnisse der Verhandlungen mit dem Fördergeber, dem Land Niedersachsen.

Das Hauptergebnis dieser Verhandlungen, dass bestehende Gewichtsbeschränkungen der Straßen im Wohngebiet erhalten bleiben, ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Aber es wurde schnell deutlich, dass sich nicht nur die Bürgerinitiative, sondern ebenfalls viele weitere Betroffene mit der nach wie vor großen Lösung, dem Vollausbau, nicht zufrieden sind. Selbst die vielen Einzelkritikpunkten liefen häufig auf die Frage hinaus, warum es nicht möglich ist, eine kleinere, kostengünstigere Variante am bisherigen Standort zu erstellen. Es ist ebenfalls unverständlich, dass eine “kleine” Lösung nicht wenigstens einmal ernsthaft kalkuliert worden ist.

Wie es weiter geht werden wir Morgen erfahren, wenn der PlUA über dieses Vorhaben abstimmt. Auch wenn es auf der einen Seite den Eindruck macht, dass die eine oder andere Fraktion sich bereits auf ein festes Votum geeinigt hat, kann es doch noch mal spannend werden. Vielleicht möchten die Fraktion der Grünen ja tatsächlich auch mal ihre Anfrage vom 23. Mai diesen Jahres nach einer detaillierten Kostenaufstellung für eine kostengünstigere Alternative richtig beantwortet haben und nicht mit der Aussage abgespeist werden, dass so eine Variante nicht ziel führend sei.

Wir werden sehen, was die Sitzung Morgen ergibt. Vielleicht ergibt sich – entgegen der jetzigen Planung mit Fokus auf eine möglichst große Schonung der Stadtkasse – ja doch noch ein Votum im Sinne der Volkswirtschaftlichkeit, wie Herr Blöcker ganz richtig anmerkte. Damit wäre nicht nur den Anwohnern, sondern auch noch allen anderen Steuerzahlern geholfen.