Ausführung und Standort der neuen Brücke Leiferde unklar

Heute war in der Schule Siekgraben eine erste Informationsveranstaltung zum Baugebiet Stöckheim Süd. Dabei kam ebenfalls das Thema Brücke zur Sprache, und laut Aussage der Verwaltung werden verschiedene Varianten diskutiert (wie und wo), und wohl auch eine Fußgängerbrücke ist vorstellbar! Das widerspricht völlig den ursprünglichen Aussagen, so dass wie befürchtet ggf. eine deutliche Mehrbelastung in den anderen Bereichen Stöckheims eintreten kann.

Dies zeigt, dass wir alle am Ball bleiben müssen. Z.B. ist nächste Woche wieder eine Bezirksratssitzung, evtl. ist dort die Brücke bereits auf der Tagesordnung. Die ist leider noch nicht Online! Sobald wir sie haben lassen wir sie Euch noch zukommen.

Also, haltet Eure Augen und Ohren offen und  engagiert Euch ebenfalls. Sprecht mit Herrn Disterheft oder anderen Personen des Stadtbezirksrates, die Ihr hier findet:
https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/au020.asp?AULFDNR=23

Okerbrücke Leiferde gesperrt

Jetzt ist also die nächste Brücke so weit: Die Brücke zwischen Leiferde und Stöckheim ist so marode, dass sie für den KfZ-Verkehr gesperrt ist. Fußgänger und Radfahrer kommen aber noch rüber. Eine neue Brücke ist in Planung, wie auch bei der Brücke Berkenbuschstraße in einer anderen Lage. Man darf gespannt bleiben.

Hier die Pressemitteilung der Stadt:

Pressemitteilung von Donnerstag, 9. Juni 2016

 

Stadt Braunschweig

 

Okerbrücke Leiferde wird für den Autoverkehr gesperrt

 

Braunschweig. Die Okerbrücke zwischen Leiferde und Stöckheim im Verlauf der Straße „Fischerbrücke“ wird am morgigen Freitag, 10. Juni, im Laufe des Tages bis auf weiteres für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Untersuchungen im Rahmen der regelmäßigen Brückenhauptprüfung haben ergeben, dass die Brücke für die Belastungen aus dem Kfz-Verkehr nicht mehr standsicher ist. Eine Ausweichroute für den Kraftfahrzeugverkehr wird ausgeschildert und führt über die Okerbrücke im Verlauf der Berkenbuschstraße in Rüningen. Fußgänger und Radfahrer können die Okerbrücke Leiferde weiterhin passieren. Ein Neubau ist in Planung. Außerdem wird geprüft, ob es möglich ist, das bestehende Bauwerk vorübergehend zu ertüchtigen.

 

Die Okerbrücke in Leiferde stammt in ihrer Grundkonstruktion aus dem Jahr 1945. Sie wurde als Behelfsbrücke errichtet, um nach dem Krieg kurzfristig eine Querung der Oker herzustellen. Die Konstruktion entspricht dabei der einer Behelfsbrücke mit begrenzter Nutzungsdauer. So besteht zum Beispiel der Fahrbahnbelag aus Holzbohlen. Regelmäßige und größere Unterhaltungsmaßnahmen, zuletzt in den Jahren 2006/07 und 2013/14, haben die Nutzungsdauer der Brücke so weit wie möglich verlängert.

 

Mittlerweile weist das Bauwerk aber große Schäden am hölzernen Fahrbahnbelag sowie an den so genannten Aussteifungsverbänden der Längsträger auf, wie die Routineprüfung ergab. Statische Nachrechnungen bestätigten, dass die Brücke auch für leichten Kfz-Verkehr nicht mehr freigegeben werden kann. Daher muss die Brücke aus Sicherheitsgründen kurzfristig für den Kfz-Verkehr gesperrt werden.

 

Eine wirtschaftliche und dauerhafte Instandsetzung der Brücke ist nicht möglich, da an allen Bauwerksteilen Schäden vorhanden sind. Der Bauwerksprüfer hat allerdings mögliche Lösungsansätze für eine vorübergehende Ertüchtigung der Brücke genannt. Diese werden kurzfristig mit einem Planungsbüro konkretisiert. Ziel ist eine weitere Aufrechterhaltung des Pkw-Verkehrs auf der Brücke. Ob und mit welchem Aufwand dies angesichts des schlechten Gesamtzustandes der Brücke noch erreicht werden kann, ist offen. Die Stadtverwaltung wird, wenn die Ergebnisse vorliegen, darüber umgehend berichten.

 

Im Rahmen einer Vorprüfung wird die Verwaltung verschiedene Varianten für einen Brückenneubau untersuchen. Beim Neubau als Straßenbrücke ergeben sich bei einer Neuplanung größere Überbauhöhen aufgrund von heute deutlich höheren Traglastanforderungen nach geltenden europäischen Richtlinien. Daher ist ein Ersatzneubau als Straßenbrücke aufgrund der räumlichen Verhältnisse in exakt gleicher Lage nicht möglich.

 

Die Brücke liegt im Überschwemmungsbereich der Okeraue. Durch den Neubau darf sich die Hochwassersituation insgesamt nicht verschlechtern. Gemäß Wasserhaushaltsgesetz in Verbindung mit dem Niedersächsischen Wassergesetz sind daher Durchflussquerschnitte zu realisieren, die bei einem hundertjährlichen Hochwasser (HQ 100) die Ausbreitung der Überflutungsfläche über den heutigen Stand hinaus nicht vergrößern.

 

Unter diesen Voraussetzungen ergeben sich mehrere Möglichkeiten, einen Brückenneubau zu realisieren. Die Verwaltung wird dazu, voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte, separat informieren.

“Neues Tor zum Süden der Stadt”

Durch ein aufmerksames Mitglieder der Bürgerini sind wir auf den Artikel “Neues Tor zum Süden der Stadt” in der Braunschweiger Zeitung aufmerksam gemacht worden. Wir haben darauf folgenden Leserbrief an die BZ geschickt:

Leserbrief zum Artikel “Neues Tor zum Süden der Stadt” vom Freitag, 30. Oktober 2015

Unzutreffende Berichterstattung

Der Autor des Artikels muss sich die Frage gefallen lassen, wen er gefragt hat, wenn er behauptet, “Die neue Okerbrücke … ist ein architektonischer Volltreffer. Das finden alle.”. Wohl nicht die über 800 Stöckheimer, die gegen solch eine große Ausführung der Brücke unterschrieben haben, die bei der Podiumsdiskussion kritische Fragen gestellt oder bei der Menschenkette
gegen mehr Verkehr vor Schulen und Kindergärten demonstriert und sich in einer Bürgerinitiative
engagiert haben. Doch trotz aller öffentlicher Warnung tritt genau die befürchtete Situation jetzt ein. Die Brücke ist “ein Tor im Süden der Stadt, durch das täglich unzählige Autos rollen”. Immerhin diese bittere Wahrheit bringt der Artikel auf den Punkt.

Zudem konterkarieren der Stadtbaurat Herr Leuer sowie der stellvertretende Bezirksbürgermeister von
Rüningen Herr Fasterling durch ihren Zuspruch zu der Ausführung der Brücke den Lärmaktionsplan der
Stadt. Durch diesen wird versucht, den Verkehr auf der Leipziger Straße zu mindern, nur um ihn über
die neue Brücke durch Wohngebiete wieder dorthin zu bekommen.

Und dass diese neue Brücke “… auch in ökologisch Hinsicht vorbildlich” sei, ist nicht nachvollziehbar, da die jetzt überbaute Fläche nahezu das doppelte der ursprünglichen Fläche beträgt.

Und zuletzt: Rechnet man die Kosten von 430.000 Euro für die Behelfsbrücke hinzu, hat man mit 3.6 Mio nahezu die doppelten Kosten wie die ursprünglich angenommenen 2 Mio. Der Neubau der Brücke an der alten Stelle hätte nicht nur die zusätzlichen Kosten für die Behelfsbrücke gespart, sondern wäre die ökonomisch als auch ökologisch sinnvollere Variante gewesen.

Und über Geschmack lässt sich ja immer streiten …

“Schlanke Konstruktion” heute eröffnet

Heute wurde die Brücke eröffnet. In der Pressemitteilung wird sie als “schlanke Konstruktion” bezeichnet. In der Höhe trifft das sicherlich zu, in der bebauten Fläche mag sich jeder selber ein Bild machen.

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Hier die PM:

09. Oktober 2015
Neue Okerbrücke Berkenbuschstraße eröffnet

 

Braunschweig. Nach rund 14-monatiger Bauzeit ist die neue Okerbrücke Berkenbuschstraße eröffnet worden. Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer gab die Brücke am Freitag, 9. Oktober, für den Verkehr frei. Die Gesamtkosten des Projekts einschließlich des erforderlichen Straßenbaus belaufen sich auf ca. 3,3 Mio. €. Vom Land Niedersachsen wird eine Förderung in Höhe von rund anderthalb Mio. € erwartet.
„Mit der neuen Brücke verbindet ein Bauwerk die Stadtteile Rüningen und Stöckheim, das sich mit seiner schlanken Konstruktion zugleich in besonderer Weise in die Landschaft einfügt“, sagte Leuer. „Allen Beteiligten danke ich für die termingerechte Fertigstellung dieses wichtigen und anspruchsvollen Projekts.“

 

Aufgrund eines Pilzbefalls der Gründungsholzpfähle musste die aus dem Jahre 1963 stammende Vorgängerbrücke trotz diverser Reparaturmaßnahmen im Oktober 2011 für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt werden. Ab Mai 2012 konnte der Verkehr dann über eine Behelfsbrücke fließen.

Der Entwurf für den Neubau wurde nach Anregungen aus Ratsgremien und Bürgerschaft durch beidseitig der Brücke angeordnete Querungshilfen für Radfahrer und Fußgänger ergänzt. Da die neue Brücke auf neuer Trasse südlich der Behelfsbrücke errichtet wurde, verlegte man mit Baubeginn im Sommer 2014 zunächst den westlich der Oker gelegenen Auslauf des angrenzenden Biotops und den Siekgraben, über den jetzt eine ebenfalls neu errichtete Fuß- und Radwegbrücke führt. Am Springbach in Melverode, am Thiedebach in Leiferde und nordwestlich des Wehrs Rüningen entstanden drei Ausgleichsflächen.

 

Ein technisch besonders anspruchsvoller Bauschritt erfolgte am 6. März 2015: Innerhalb nur eines Tages wurden die Stahlträger und die Stahlbetonfertigteile des Überbaus mit einem 500-Tonnen-Kran eingehoben und montiert. An die Berkenbuschstraße und den Rüninger Weg wurde die Brücke, wie geplant, unter Sperrung des Straßenzuges für den Kraftfahrzeugverkehr vom 24. August bis zum 9. Oktober 2015 angeschlossen. Fußgänger und Radfahrer konnten während dieser Zeit die neue Brücke schon nutzen.

Währenddessen wurden auch die Verbindung zur Straße Am Zoo sowie die Anbindung der an der Oker entlang führenden Wege an die neue Straßentrasse realisiert. Im November werden noch Erd- und Pflanzarbeiten für rund 60 Bäume im Baufeld ausgeführt. Dabei kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen, für die die Verwaltung um Verständnis bittet.

 

Technische Einzelheiten

Das Rahmenbauwerk ist je Widerlager auf Stahlbetonbohrpfählen mit ca. 9,50 m Länge und 1,20 m Durchmesser gegründet. Der Überbau besteht aus zwei Stahlhohlkästen mit einer Breite von je 1,80 m und einer Höhe variierend zwischen ca. 0,90 cm und 1,40 m. Die beiden Stahlhohlkästen haben je ein Gewicht von ca. 60 t.

Darauf aufgelegt wurden ca. 14 cm starke und ca. 11 Tonnen schwere Stahlbetonfertigteile. Auf diesen wurde die Überbauplatte betoniert. Die Stahlhohlkästen und die Überbauplatte sind durch ca. 2.000 Kopfbolzen je Träger miteinander verbunden. Insgesamt wurden in den Stahlbetonpfählen, den Stahlbetonwiderlagern und der Stahlbeton-überbauplatte ca. 660 m³ Beton mit ca. 142 t Bewehrungsstahl eingebaut.

 

Ausführende Firmen: Ingenieurbüro BPR (Planung), Bietergemeinschaft Kroker GmbH & Co. KG aus Braunschweig und Betam GmbH NL Ingenieurbau aus Oebisfelde (Bauleistungen), Kluge und Sohn Garten- und Landschaftsbau eK aus Delligsen (Ersatzmaßnahmen).

Brückensperrung Fischerbrücke

Mich hat eine Pressemitteilung der Stadt zur Sperrung der Fischerbrücke (Leiferde) erreicht, die ich Euch nicht vorenthalten will:

Instandsetzungsarbeiten an der Okerbrücke Leiferde

Pressemitteilung von Mittwoch, 22. Oktober 2014 Stadt Braunschweig Instandsetzungsarbeiten an der Okerbrücke Leiferde Sperrung ab Montag, 27. Oktober, für etwa zwei Wochen Braunschweig. Die Okerbrücke Leiferde (Leiferdestraße/ Fischerbrücke) wird wegen Instandsetzungsarbeiten ab Montag, 27. Oktober, voraussichtlich für etwa zwei Wochen für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Eine Umleitung über die Okerbrücke Berkenbuschstraße wird ausgeschildert. Fußgänger und Fahrradfahrer können die Brücke weiterhin passieren.

 

Betonbalken an den Übergängen zur Fahrbahn sind gebrochen und müssen ausgetauscht werden. Das hat eine Überprüfung ergeben. Um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten, wurden die Arbeiten in die verkehrsärmere Zeit der Herbstferien gelegt. Nach Abschluss der Arbeiten steht die Brücke dem Kfz-Verkehr wieder wie bisher zur Verfügung (Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen und 2,5 Metern Höhe, Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h).

Weblink zur Pressemitteilung: http://www.presse-service.de/data.cfm/static/892531.html?CFID=8659294&CFTOKEN=48899217

PM zum Baubeginn und -ablauf

Die Stadt hat eine Pressemitteilung zum Baubeginn (Morgen 21.7.) sowie dem geplanten zeitlichen Verlauf herausgegeben, ich gebe das hier mal in Kopie wieder:

Pressemitteilung von Freitag, 18. Juli 2014 Stadt Braunschweig Berkenbuschstraße: Bau der neuen Okerbrücke beginnt Verkehr fließt weiter über die Behelfsbrücke Braunschweig. Der Bau einer neuen Brücke über die Oker im Verlauf der Berkenbuschstraße zwischen Rüningen und Stöckheim beginnt am kommenden Montag, 21. Juli. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Herbst nächsten Jahres. Der Verkehr fließt zunächst weiter über die bestehende Behelfsbrücke. Eine Sperrung der Berkenbuschstraße wird erst im letzten Brückenbauabschnitt erforderlich, der im Spätsommer nächsten Jahres beginnt. Während der gesamten Bauzeit gesperrt ist lediglich der östliche Okerwanderweg (Wilhelm-Bornstedt-Weg) von der Berkenbuschstraße bis zum ca. 400 Meter südlich der Brücke gelegenen Wehr Rüningen.

Da die neue Brücke südlich der Behelfsbrücke errichtet wird, werden zunächst das westlich der Oker gelegene Stauwehr zur Regulierung des Wasserstandes im angrenzenden Biotop und der Siekgraben verlegt. Dann beginnen die Arbeiten für den Straßendamm. Bis Dezember 2014 werden Spundwandkästen, Bohrpfahlgründung und Stahlbetonwiderlager der Brücke erstellt. Parallel wird zu Baubeginn auch eine Ausgleichsfläche für das Biotop nordwestlich des Wehrs in Rüningen erstellt. Die Montage des Brückenüberbaus beginnt im kommenden Frühjahr. Voraussichtlich ab August nächsten Jahres werden unter Vollsperrung der Berkenbuschstraße die Straßenanschlüsse zum Bahnübergang, in Richtung Stöckheim sowie der Straße Am Zoo hergestellt. Dann werden auch die okerbegleitenden Wanderwege wieder an die Straße angeschlossen und die Behelfsbrücke abgebaut. Während der Vollsperrung erfolgt eine Umleitung über das Eisenbütteler Wehr. Auch stehen dann für den allgemeinen Verkehr die Route über die Autobahnen bzw. für Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen die Umfahrung über Leiferde und die Fischerbrücke zur Verfügung. Die Freigabe der neuen Brücke für den Verkehr ist für November 2015 vorgesehen. Parallel zu den Brückenbauarbeiten werden Ausgleichsräume für den Hochwasserschutz geschaffen, und zwar nördlich von Leiferde im Bereich des Thiedebachs und am Springbach zwischen Melverode und Stöckheim in den Grünflächen. Das hat am Thiedebach keine Auswirkungen auf den Verkehr. Am Springbach wird der Wanderweg von der Leipziger Straße nach Westen auf rund 150 Meter von Ende Juli bis September 2014 voll gesperrt und eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer über die etwa 150 Meter nördlich gelegene Schreiberstraße in Melverode ausgeschildert.

Kosten jetzt bei 3.5 Mio geschätzt

Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass die Kosten mittlerweile auf 3.5Mio geschätzt werden. Da sehen wir jetzt ja fast schon die Steigerung auf fast das Doppelte der ursprünglichen Schätzung, und das noch vor dem Start der eigentlichen Bauarbeiten.

Weiß jemand von Euch eigentlich, was die vielen markierten Stäbe in der Wiese bedeuten?

PlUA hat Brücke ebenfalls zugestimmt, jetzt darf gebaut werden

Der Planungs- und Umweltausschuss hat das Brückenbauvorhaben mit den Stimmen von CDU, Grünen und SPD beschlossen, jetzt darf also gebaut werden.

Der Zeitplan sieht vor, dass ca. im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen wird und diese im Herbst 2015 abgeschlossen sind. Mal abwarten, wie viel LKW-Anliegerverkehr die Baustelle verursacht.

Sondersitzung der Bezirksräte Stöckheim und Rüningen am 24.10. zur Brücke

Am Donnerstag den 24.10. gibt es noch einmal eine Sondersitzung zum Thema Neubau Brücke Berkenbuschstraße, gemeinsam von beiden Bezirksräten Stöckheim und Rüningen:

Aula der Grund- und Hauptschule Rüningen, Thiedestraße 24 A
Beginn: 19.00 Uhr
Datum: Donnerstag den 24.10.

Nach momentanen Kenntnisstand ist unklar, ob der Planfeststellungsbeschluss für die Bezirksräte noch mal zur Abstimmung kommt, oder ob die Veranstaltung lediglich zur Kenntnisnahme des finalen Standes dient.

Kommt zahlreich, denn hier gibt es noch mal die Möglichkeit das Projekt kritisch zu hinterfragen und unsere Vertreter im Bezirksrat zum Umschwenken zu bewegen. Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass eine Brücke für innerörtlichen Verkehr nicht diese Dimension und Traglasten aufweisen können muss und deshalb der Beschluss in der jetzigen Form abzulehnen ist.

Info vorweg: Am 30.10. kommt derselbe Planfeststellungsbeschluss im PlUA zur Abstimmung, ab 15.00 im Rathaus.

Ortstermin an der Baustelle im Siekgraben

Schon viele haben sicherlich die Baustelle im Siekgraben bemerkt, wo der Abwasserkanal zusammengestürzt ist. An dieser Stelle ist schon vor einigen Monaten vom Bezirksrat eine Querungsmöglichkeit für die Grundschüler bei der Verwaltung nachgefragt worden, mit negativem Bescheid.

Jetzt ist die Straße offen, der Bürgersteig weggenommen, und es spricht nichts dagegen, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen, und eine Querungsmöglichkeit in Verbindung mit einem verkehrsberuhigenden Element zu erstellen. Dies hat der Bezirksrat auch in einem Eilantrag auf der letzten Bezirksratssitzung beschlossen, und diesmal kommt es zu einem Ortstermin mit der Verwaltung.

Wir von der Bürgerinitiative freuen uns, dass von der Verwaltung ebenfalls die Möglichkeit gesehen wird, an dieser Stelle etwas zu unternehmen, und sind gespannt, wie es weitergeht!