Ausführung und Standort der neuen Brücke Leiferde unklar

Heute war in der Schule Siekgraben eine erste Informationsveranstaltung zum Baugebiet Stöckheim Süd. Dabei kam ebenfalls das Thema Brücke zur Sprache, und laut Aussage der Verwaltung werden verschiedene Varianten diskutiert (wie und wo), und wohl auch eine Fußgängerbrücke ist vorstellbar! Das widerspricht völlig den ursprünglichen Aussagen, so dass wie befürchtet ggf. eine deutliche Mehrbelastung in den anderen Bereichen Stöckheims eintreten kann.

Dies zeigt, dass wir alle am Ball bleiben müssen. Z.B. ist nächste Woche wieder eine Bezirksratssitzung, evtl. ist dort die Brücke bereits auf der Tagesordnung. Die ist leider noch nicht Online! Sobald wir sie haben lassen wir sie Euch noch zukommen.

Also, haltet Eure Augen und Ohren offen und  engagiert Euch ebenfalls. Sprecht mit Herrn Disterheft oder anderen Personen des Stadtbezirksrates, die Ihr hier findet:
https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/au020.asp?AULFDNR=23

PM “Brückenbau sorgt für Lückenschluss”

Und noch eine Pressemitteilung zum “Lückenschluss” für “die wichtige Verbindung”. Bildet Euch selbst eine Meldung über (un?!)passende Formulierungen zu diesem Thema:

 

Pressemitteilung von Donnerstag, 9. April 2015
Stadt Braunschweig

Brückenbau sorgt für Lückenschluss

Braunschweig. Die Stadt Braunschweig baut für etwa 3,2 Millionen Euro die Okerbrücke Berkenbuschstraße neu. Die Brücke sichert die wichtige Verbindung zwischen Stöckheim und Rüningen. Die Tragfähigkeit der alten Holzbrücke war nicht mehr ausreichend. Die Tragkonstruktion für die neue Brücke wurde bereits eingesetzt. In einem nächsten großen Schritt werden unter anderem Überbaukappe, Asphaltbelag und Brückengeländer installiert. Für den Autoverkehr wird die neue Brücke voraussichtlich ab Mitte Oktober nutzbar sein. Das Bauvorhaben erläuterten heute Burkhard Wiegel, Abteilungsleiter Straßenplanung und Brücken im Fachbereich Tiefbau und Verkehr, und Dietmar Gerstenberg, Stellenleiter Brücken und konstruktiver Ingenieurbau.

Die alte Okerbrücke Berkenbuschstraße aus dem Jahr 1963 wurde in der Baulast des Landes Niedersachsen im Wesentlichen als Holzkonstruktion errichtet. Diese wurde im Jahr 2010 im Zuge der Abstufung der Berkenbuschstraße von einer Landes- zu einer Kreisstraße an die Stadt übergeben. Im Rahmen einer Bauwerksprüfung wurden im Jahr 2011 erhebliche Schäden an Bauteilen festgestellt. Besonders betroffen war die Gründung der Brücke. Die Folge daraus war die Sperrung der Brücke für Fahrzeuge mit einem Gewicht über 3,5 Tonnen. Im Juni 2011 wurde bei einer weiteren Untersuchung der Gründungsholzpfähle ein Pilzbefall festgestellt, woraufhin die Brücke für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden musste.

Umgehend nach der Sperrung der Brücke wurden Pläne für den Bau einer Behelfsbrücke erarbeitet. Diese wurde im Mai 2012 fertiggestellt und dem Verkehr übergeben.

Parallel dazu wurde das Ingenieurbüro BPR im November 2011 mit der Planung des Neubaus der Okerbrücke Berkenbuschstraße beauftragt. Es wurden verschiedene Varianten für die Straßenführung und das Brückenbauwerk untersucht. Als Vorzugsvariante stellte sich eine südlich der alten Brücke gelegene Straßentrasse mit einem Rahmenbauwerk von ca. 36 Meter lichter Weite und einer Überbaubreite zwischen den Geländern von 11,75 Meter heraus.

Das Rahmenbauwerk ist je Widerlager auf Stahlbetonbohrpfählen mit ca. 9,50 Meter Länge und 1,20 Meter Durchmesser gegründet. Der Überbau besteht aus zwei Stahlhohlkästen mit einer Breite von je 1,80 Meter und einer Höhe variierend zwischen ca. 0,90 cm und 1,40 Meter. Darauf aufgelegt wurden ca. 14 cm starke und ca. 11 Tonnen schwere Stahlbetonfertigteile. Auf diesen wird die Überbauplatte betoniert. Die Stahlhohlkästen und die Überbauplatte sind durch ca. 2.000 Kopfbolzen je Träger verbunden. Insgesamt werden in den Stahlbetonpfählen, den Stahlbetonwiderlagern und der Stahlbetonüberbauplatte ca. 660 m³ Beton mit ca. 142 Tonnen Bewehrungsstahl eingebaut. Die beiden Stahlhohlkästen haben je ein Gewicht von ca. 60 Tonnen.

Der Brückenentwurf wurde im Jahr 2012 den zuständigen Stadtbezirksräten und dem Planungs- und Umweltausschuss (PlUA) zur Beratung vorgelegt. Aufgrund von Einwänden der Anwohner und der Politik wurden die Planungsunterlagen überarbeitet. Es wurden unter anderem beidseitig der Brücke zusätzlich Querungshilfen für Radfahrer und Fußgänger geplant.

Der angepasste Entwurf wurde Ende 2012 vom Planungs- und Umweltausschuss beschlossen. Anschließend konnte der Planfeststellungsbeschluss für das Projekt beantragt werden. Die Rechtskraft des Planfeststellungsbeschlusses lag Ende Dezember 2013 vor, so dass im Anschluss die Ausschreibung für den Neubau der Straßenbrücke Berkenbuschstraße einschließlich der angrenzenden Straßen und Wege sowie einer neuen Fuß- und Radwegbrücke über den verlegten Siekgraben erfolgen konnte. Parallel wurde eine zweite Ausschreibung für die erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen (Hochwasserschutz) erstellt.

Die Vergabe der Bauleistungen erfolgte im Juli 2014 an eine Bietergemeinschaft, bestehend aus den Firmen Betam GmbH NL Ingenieurbau und Kroker GmbH & Co. KG, mit einem Auftragsvolumen von ca. 2,6 Millionen Euro. Die Auftragsvergabe der Ersatzmaßnahmen in Höhe von ca. 140.000 Euro erfolgte an die Firma Kluge und Sohn Garten- und Landschaftsbau eK.

Bis Ende 2014 wurden die gesamten Ausführungsplanungen, wie z. B. Schal- und Bewehrungspläne und Werkpläne, erstellt und freigegeben. Parallel wurde vor Ort mit den Bauarbeiten begonnen. Am 6. März 2015 wurden innerhalb nur eines Tages Träger und die Fertigteile des Überbaus mit einem 500 Tonnen-Kran montiert.

Aktuell werden die Rahmenecken und die Überbauplatte betoniert. Bis Mitte Juli 2015 werden die Überbaukappen, die Abdichtung und der Asphaltbelag sowie die Geländer der Brücke fertiggestellt sein.

Die Fahrbahnanschlüsse der Brücke an die Berkenbuschstraße und den Rüninger Weg müssen unter Vollsperrung des Straßenzuges erfolgen. Damit die Anlieferung der Getreideernte zur Mühle Rüningen aus den Bereichen östlich der Oker noch über die Behelfsbrücke erfolgen kann, wird nach Fertigstellung des Brückenbauwerkes eine Baupause bis Ende August 2015 erfolgen. So können weite Umwegfahrten der landwirtschaftlichen Verkehre vermieden werden.

Derzeit ist vorgesehen, Fußgänger und Radfahrer während der Vollsperrung über die neue Brücke zu führen. Auch die Siekgrabenbrücke, welche im Überbau aus einer Holzkonstruktion mit Holzgeländern besteht, wird dann schon zur Verfügung stehen. Während der Herstellung der neuen Straßenzuführung wird die Behelfsbrücke demontiert. Zwischen Mitte Oktober und Ende November 2015 werden noch Erd- und Pflanzarbeiten ausgeführt. Für den Autoverkehr ist die Brücke voraussichtlich ab Mitte Oktober wieder nutzbar.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf ca. 3,2 Millionen Euro. Hiervon entfallen ca. 2,6 Mio. Euro auf die Brücken- und Straßenbauarbeiten, ca. 300.000 Euro auf die Planungsleistungen und ca. 250.000 Euro auf Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie Entsorgungskosten für belastetes Material und Kampfmittelsondierungen. Zur Finanzierung des Projektes wurden Fördermittel beim Land Niedersachsen beantragt und genehmigt.

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Dieser Meldung sind folgende Medien zugeordnet:

BrückeBerkenbusch1
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=148441

BrückeBerkenbusch2
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=148442

 

 

PlUA hat Brücke ebenfalls zugestimmt, jetzt darf gebaut werden

Der Planungs- und Umweltausschuss hat das Brückenbauvorhaben mit den Stimmen von CDU, Grünen und SPD beschlossen, jetzt darf also gebaut werden.

Der Zeitplan sieht vor, dass ca. im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen wird und diese im Herbst 2015 abgeschlossen sind. Mal abwarten, wie viel LKW-Anliegerverkehr die Baustelle verursacht.

Brücke von beiden Bezirksräten einstimming beschlossen

Am Donnerstag ist in der außerordentlichen Bezirksratssitzung der Vorlage zur Brücke von beiden Bezirksräten einstimmig zugestimmt worden. Jetzt wird am Donnerstag der PlUA darüber entscheiden.

Die Sitzung ging zügig vonstatten, man hatte den Eindruck, das Thema solle möglichst schnell vom Tisch. Leider war die öffentliche Beteiligung auch nicht so stark wie schon vorher.

Die Bürgerinitiative kann der Beschlussvorlage in der jetzigen Form nach wie vor nicht zustimmen:

  1. Zur Finanzierung, im speziellen der Förderung, wurden auch auf dieser Sitzung keine konkreten Zahlen genannt.
  2. Bauliche Maßnahmen zur Einhaltung des Verbots für die Durchfahrt von LKW sind nicht vorgesehen.
  3. Knapp 80 (aktuelle Zählung trotz Durchfahrtsverbot) statt wie vorhergesagt 17 LKW kreuzen täglich die Brücke.
  4. Es ist nicht die ökologisch sinnvollste sowie gleichzeitig günstigste Planung vorgesehen.

Wir werden den Mitgliedern des PlUA diese Bedenken ebenfalls mitteilen.

Die BZ hat Samstag einen kurzen Artikel dazu veröffentlicht.

Sondersitzung der Bezirksräte Stöckheim und Rüningen am 24.10. zur Brücke

Am Donnerstag den 24.10. gibt es noch einmal eine Sondersitzung zum Thema Neubau Brücke Berkenbuschstraße, gemeinsam von beiden Bezirksräten Stöckheim und Rüningen:

Aula der Grund- und Hauptschule Rüningen, Thiedestraße 24 A
Beginn: 19.00 Uhr
Datum: Donnerstag den 24.10.

Nach momentanen Kenntnisstand ist unklar, ob der Planfeststellungsbeschluss für die Bezirksräte noch mal zur Abstimmung kommt, oder ob die Veranstaltung lediglich zur Kenntnisnahme des finalen Standes dient.

Kommt zahlreich, denn hier gibt es noch mal die Möglichkeit das Projekt kritisch zu hinterfragen und unsere Vertreter im Bezirksrat zum Umschwenken zu bewegen. Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass eine Brücke für innerörtlichen Verkehr nicht diese Dimension und Traglasten aufweisen können muss und deshalb der Beschluss in der jetzigen Form abzulehnen ist.

Info vorweg: Am 30.10. kommt derselbe Planfeststellungsbeschluss im PlUA zur Abstimmung, ab 15.00 im Rathaus.

Ortstermin an der Baustelle im Siekgraben

Schon viele haben sicherlich die Baustelle im Siekgraben bemerkt, wo der Abwasserkanal zusammengestürzt ist. An dieser Stelle ist schon vor einigen Monaten vom Bezirksrat eine Querungsmöglichkeit für die Grundschüler bei der Verwaltung nachgefragt worden, mit negativem Bescheid.

Jetzt ist die Straße offen, der Bürgersteig weggenommen, und es spricht nichts dagegen, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen, und eine Querungsmöglichkeit in Verbindung mit einem verkehrsberuhigenden Element zu erstellen. Dies hat der Bezirksrat auch in einem Eilantrag auf der letzten Bezirksratssitzung beschlossen, und diesmal kommt es zu einem Ortstermin mit der Verwaltung.

Wir von der Bürgerinitiative freuen uns, dass von der Verwaltung ebenfalls die Möglichkeit gesehen wird, an dieser Stelle etwas zu unternehmen, und sind gespannt, wie es weitergeht!

Noch mehr Verkehr auf den Schulwegen?

Wie vielleicht gelesen steht doch wieder zur Debatte, das geplante Neubaugebiet Trakehnenstraße-Ost über die Romintenstraße anzuschließen:

Fullscreen-Logo
BS Stöckheim Romintenstraße

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BS Stöckheim Romintenstraße 52.219439, 10.523272

Dass das zu mehr Verkehr auf den Schulwegen im Siekgraben und dem Rüninger Weg führt, daran  hat man scheinbar noch nicht nachgedacht. Die vermehrte Lärmbelästigung von Anwohnern wird auch hier wieder weitestgehend ignoriert. Kommt uns das nicht bekannt vor – leider?

Hier hat sich ebenfalls eine Bürgerinitiative gegründet. Bei Kontakt bitte Email an die BI, wir leiten das weiter.

Nächste Bezirksratssitzung am 20. Juni

Die nächste Bezirksratssitzung findet am 20.06.2013, 19:30 Uhr, im Schützenhaus Leiferde (Burg 13 B) statt. Die Tagesordnung steht momentan noch nicht, sollte aber rechtzeitig auf den Seiten der Stadt veröffentlicht werden.

In der letzten Bezirksratssitzung wurden ja verschiedenen Anfragen an die Verwaltung gerichtet, die unter anderem aus dem Treffen der AG Verkehrsberuhigung Stöckheim entstanden sind und sich konkret mit dem Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung im Stadtteil beschäftigen (Link zur Tagesordnung). Hierauf sind die entsprechenden Antworten zu erwarten, sowie auch weitere Schritte (seitens Politik und Verwaltung).

Bezirksratssitzung am 4.4.

Am 4.4. um 19.30 findet im Ev.-luth. Gemeindezentrum, Kichenbrink 3 C, die nächste Bezirksratssitzung statt. Es gibt fünf Anträge (1, 2, 3, 4, 5), die auch unter Mitwirkung des Treffens vom AK zu verkehrsberuhigenden Maßnahmen in Stöckheim entstanden sind, der sich aus der Bürgerini gegründet hat.

Es ist gerade jetzt sinnvoll, die Parteien durch unsere Anwesenheit in ihren Bemühungen zur Verkehrsberuhigung in Stöckheim zu unterstützen, gerade für Anliegen, die unter Mitwirkung der Bürgerinitiative mit entwickelt wurden.

Ich hoffe, wir sehen uns!

P.S.: Am Samstag ist Osterfeuer auf dem Festplatz in Stöckheim, vielleicht sehen wir uns da vorher ebenfalls 🙂